Padel ist schnell gelernt: Wer die fünf wichtigsten Regeln kennt, spielt nach wenigen Minuten echte Ballwechsel. Hier erfährst du, wie Padel funktioniert — und wie du in Solothurn am einfachsten einsteigst.
Was ist Padel?
Padel ist eine Racket-Sportart aus Mexiko und Spanien, die Elemente aus Tennis und Squash verbindet. Gespielt wird fast immer im Doppel, also zu viert, auf einem Court, der rundum von Glaswänden und Gitter umschlossen ist. Die Wände sind Teil des Spiels: Der Ball darf nach dem Aufprall am Boden von ihnen abprallen und weitergespielt werden.
Genau das macht Padel so zugänglich. Die Ballwechsel sind länger als im Tennis, die Technik ist schneller gelernt, und auch gemischte Gruppen mit unterschiedlichem Niveau haben gemeinsam Spass. Deshalb ist Padel die am schnellsten wachsende Racket-Sportart in der Schweiz.
Der Court und das Material
Ein Padel-Court ist 20 Meter lang und 10 Meter breit — also deutlich kleiner als ein Tennisplatz. In der Mitte hängt ein Netz, das in der Mitte 88 cm hoch ist. Hinten und seitlich begrenzen Glaswände und Gitter das Spielfeld.
Gespielt wird mit einem Padel-Schläger ohne Saiten: einer kompakten, gelochten Schlagfläche aus Schaumstoff und Carbon oder Glasfaser. Der Ball sieht aus wie ein Tennisball, hat aber etwas weniger Druck. Bei Racket City spielst du auf Super-Panoramic-Courts — mit Glas rundum und ohne störende Pfosten im Blickfeld.
- Court: 20 × 10 m, rundum geschlossen
- Netz: 88 cm in der Mitte
- Schläger: ohne Saiten, mit Löchern
- Ball: ähnlich wie Tennis, etwas weniger Druck
Der Aufschlag
Aufgeschlagen wird von unten. Der Ball wird hinter der Aufschlaglinie einmal auf den Boden getippt und auf Hüfthöhe oder tiefer getroffen. Der Aufschlag geht diagonal in das gegenüberliegende Aufschlagfeld — wie im Tennis, nur ohne den kraftvollen Überkopf-Service.
Der Ball muss im Aufschlagfeld aufkommen. Danach darf er die Seiten- oder Rückwand berühren, nicht aber das Gitter. Wie im Tennis hast du zwei Versuche.
Die wichtigsten Spielregeln
Der Grundsatz ist einfach: Der Ball muss auf der gegnerischen Seite zuerst den Boden berühren, bevor er an eine Wand prallt. Danach dürfen die Gegner ihn aus der Luft, nach dem Aufprall oder nach dem Abprall an der Wand zurückspielen.
Du darfst den Ball auch über deine eigene Wand spielen — das ist einer der spektakulärsten Schläge im Padel. Volleys sind erlaubt, nur der Return des Aufschlags muss zuerst aufspringen.
- Ball muss beim Gegner zuerst den Boden berühren
- Wände dürfen nach dem Aufprall genutzt werden
- Jeder Ball darf nur einmal aufspringen
- Return des Aufschlags immer nach dem Aufprall
- Ball, der direkt Wand oder Gitter des Gegners trifft, ist aus
So wird gezählt
Gezählt wird wie im Tennis: 15, 30, 40, Spiel. Sechs Spiele gewinnen einen Satz, bei 6:6 entscheidet ein Tie-Break. Ein Match geht meist über zwei Gewinnsätze.
In vielen Turnieren und Freizeitspielen gilt der sogenannte Golden Point: Steht es 40:40, entscheidet ein einziger Punkt über das Spiel. Das macht Matches schneller und spannender.
Padel lernen in Solothurn: so startest du
Am schnellsten lernst du Padel, wenn du einfach spielst. Buch einen Court mit drei Freunden, nimm Leihschläger direkt am Automaten in unserer Padelhalle für CHF 5 und lass dir am Anfang von jemandem mit etwas Erfahrung die Wände erklären. Nach einer Stunde spielst du echte Ballwechsel.
Wer strukturierter einsteigen will, startet in der Racket City Academy: Einzel- oder Gruppentraining mit Coaches, die dir Technik, Positionsspiel und den Umgang mit den Wänden zeigen. Mitspieler auf deinem Level findest du in unseren WhatsApp-Gruppen.
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